Insolvenzrisiken


Insolvenzverwalter, Sachwalter, Mitglieder des Gläubigerausschusses und auch die (Interims-) Geschäftsführung im Rahmen der Eigenverwaltung sind allen Verfahrensbeteiligten zum Schadenersatz verpflichtet, wenn sie schuldhaft die Pflichten verletzen, die ihnen nach der Insolvenzordnung obliegen.

Ob eine verfahrensbezogene Objektdeckung, also eine zusätzliche oder separate Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung im Einzelfall erforderlich ist, hängt davon ab, ob die Haftungsrisiken eines Durchschnittsverfahrens im fraglichen Verfahren überschritten werden. Hiernach kommt es nicht nur darauf an, welche Haftungssumme die Beteiligten tatsächlich bereits abgedeckt haben. Relevant sind vielmehr die konkret zu erledigenden Tätigkeiten im Rahmen des Insolvenzverfahrens.

Nicht zu unterschätzen und von besonderem Beratungsbedarf geprägt ist auch das Haftungsrisiko des Sanierungsgeschäftsführers im Zusammenspiel mit Altgeschäftsführung und potenziell bestehender D&O-Versicherung. Vielfach ist den Beteiligten gar nicht bewusst, dass ohne individuelle Maßnahmen und Abstimmungen mit Versicherern existenzgefährdende Risiken und Deckungslücken bestehen.

Bei der Prüfung der Notwendigkeit einer gesonderten Versicherung stehen wir Ihnen jederzeit zur Seite. Wir befragen für Sie alle renommierten Versicherer, holen individuell angepasste Angebote ein und sorgen so dafür, dass Sie Ihr persönliches Haftungsrisiko schnell und möglichst masseschonend abgesichert wissen.