Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte, Sozietäten und Anwaltsgesellschaften


Jeder Rechtsanwalt ist verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung der sich aus seiner Berufstätigkeit ergebenden Haftpflichtgefahren für Vermögensschäden abzuschließen und die Versicherung während der Dauer seiner Zulassung aufrechtzuerhalten. Im Versicherungsfall schuldet der Versicherer einerseits die Befriedigung begründeter Schadensersatzansprüche und andererseits die Abwehr unbegründeter Ansprüche.

Wie die aufrechtzuerhaltende Pflichtversicherung jedoch im Einzelnen ausgestaltet werden sollte, ist trotz der grundsätzlich einheitlichen Bedingungswerke der Versicherer eine höchst komplexe Angelegenheit. Vergleichsweise unproblematisch ist die Berufshaftpflichtversicherung für den traditionellen Einzelanwalt. Ungleich komplexer wird es bereits für einen Zusammenschluss mehrerer Berufsträger oder bei den sog. interprofessionellen Sozietäten, also dem Zusammenschluss von Rechtsanwälten mit Steuerberatern, Notaren oder Wirtschaftsprüfern, was insbesondere mit einer sich wandelnden Rechtsprechung, überholten Deckungskonzepten, einer gesamtschuldnerischen Haftung oder der im Schadenfall möglicherweise kritischen sog. „Sozienklausel“ der AVB-RSW zusammenhängt.

Schlussendlich ist ein Wandel von der klassischen Sozietät hin zu rechtsfähigen Anwaltsgesellschaften zu beobachten, wobei jede mögliche Rechtsform Besonderheiten aufweist, welche im Rahmen der Auswahl einer optimalen Berufshaftpflicht- und Kanzleiversicherung Beachtung finden muss.

Wir beraten in diesem Zusammenhang sowohl Einzelanwälte, als auch mittlere, große und international tätige Sozietäten und Rechtsanwaltsgesellschaften und handeln nach einer umfassenden und individuellen Risikoanalyse die optimale Deckung für Sie und Ihre Kanzlei aus.